"Lerne, professionell klingende Tracks mit Ableton Live zu produzieren."

Modul 7 - Arrangement 2

Modul 7: Arrangement 2
Gesamtlänge Modul: 01:20:20
Gesamtlänge Q&A: 00:14:55

Übersicht:
00:00:00 Begrüßung, Rückblick, Inhalt, Track komplett abgespielt
00:11:47 Details Arrangement, Intro
00:24:09 Infos Triolen, Automationsknöpfe / Fortsetzung Intro
00:36:56 Abschluss Intro, Randinfo Returnspuren vs Effekte auf Spur
00:42:09 Mini-Break
00:44:46 Main Part
00:52:18 Erstes Break "No Kick Chords" und zweiter Main Part
00:58:51 Break / Pad erstellen
01:10:18 Main II / Outro


Neues Video: Q&A
00:00:49 Delay im Intro 1 / 2
00:04:24 System beim Arrangement / Immer gleich aufgebaut?
00:06:03 Woher Inspirationen nehmen?

DETAILS/Anmerkungen:
(Bei Mac idR an Stelle von "Strg" "Cmd" und an Stelle von "Alt" "Opt" drücken!)
COMPRESSOR steht wenn nichts anderes erwähnt wird auf Ratio 4:1 (Ableton Standard 2:1)
Gelegentlich weichen Werte in dieser Notiz erstmal vom Video ab, werden im Video dann jedoch später
umgestellt -> hier ist dann oft direkt der später eingestellte Wert sofort erwähnt

00:00:00 Begrüßung, Rückblick, Inhalt, Track komplett abgespielt
Deephouse -> Clubtrack
Inhalt: Einmal Song komplett durchgehen, wo was ist
(0:04:17 - 0:11:35) Kompletten Track abspielen ohne Detail aufzumachen
Anschauen, wo Ingo was gemacht hat; ggf. nachbauen

00:11:47 Details Arrangement, Intro mit Infos Triolen, Automationsknöpfe
Erste 32 Takte für DJ, da Clubtrack,
7:15 Minuten: genug Zeit zum Aufbauen
Monotonie gewollt, Publikum will nicht zu viel Abwechslung, Trance und Tanzen
Im Gegensatz zum 'Hosentaschen-House' -> schnelle Aufbauten, extreme Breaks
mit oberflächlichen Gefühl des Publikums gespielt, eher plakativ
Unterschied im Club stark spürbar
(0:14:34) Intro
Erste 16 Takte keine (normale) Kickdrum - hier ohne Bässe (nur Knacken)
an Ende kleines Break
Am Anfang nur Plucky Bass, kein Subbass, Am Ende Frequenz runter
Nur eine Note (Grundton) selten gespielt, Am Ende schneller (ca. halbiert)
Akkordfolge noch nicht verraten um Spannung aufzubauen (ggf plus Quint oder Quart)
Randnotiz: Auch als Anfänger im Arrangement schon variieren (hier nicht 'nur' 1:1 nachbauen)
Claps: Nur Rev Claps - kaum zu hören (nur wenn man es weiß) - über ganzes Intro
Snare: Nur letzten Schlag innerhalb der 8 Takte
HiHat Smooth läuft schon durch
Drumbreak auf einen Schlag geschnitten, beim 2. Durchlauf etwas länger
beim 3. Durchlauf wieder nur ein Schlag, beim 4. voll
1. und 3. wiederholen damit nicht zu unterschiedlich
Gewisse Konsistenz sollte beibehalten werden um den Zuhörer nicht zu überfordern
Crash schon ganz am Anfang
China am Anfang des 9. Taktes - immer abwechselnd, nicht zusammen
Piano Sides auch ohne Akkordwechsel, nicht alle Töne

00:24:09 Infos Triolen, Automationsknöpfe / Fortsetzung Intro
Randinfo Triolen / Triolisches Raster (hier sind es KEINE Triolen!)
Binärer Rhythmus: Immer durch 2 Teilbar (1/1 -> 1/2 -> 1/4, ...)
Ternärer Rhythmus: Triolen sind drei Schläge (Achtelnoten) auf ein Viertel,
bzw. sechs Schläge (Sechzehntelnoten) auf ein Viertel
Grooves gehen auch in Richtung Ternärer Rhythmik
Piano Sides
Hier wird ein Dreiviertel innerhalb des Viervierteltaktes gespielt:
Eine Note auf jedes dritte Achtel, ggf später auflösen (hier nach 2 Takten)
Groovt sehr stark, verwirrt aber den Zuhörer wenn zu lang und nicht aufgelöst
Hier jede zweite Note in den ersten 16 Takten rausgenommen
Automationen auf Returntrack send und Filterfrequenz (aufgenommen) der Piano Sides
(0:31:12) Erklärung Kopfknöpfe bei Automationen (wichtig)
Vocal ("Dani" Spur) auch nur angeteasert 'I feel...'
Zwei mal im Intro und im Break
Effekte (aus Samplepack)
Rainmaker, mal als Down- mal als Uplifter
(0:34:18 Erklärung Effekte auf der Gruppe:
Saturator, Reverb, Sidechain Compressor, Delay mit Haas Effekt, EQ8)
Für heftigen Einstieg und um Anfang oder Ende der 8-Taktigen Phrasen zu markieren
Weitere Effekte:
Donwlifter mit Sidechain-Compressor und EQ Eight
Riser (hier als Synth aber als Sample verfügbar)

00:36:56 Abschluss Intro, Randinfo Returnspuren vs Effekte auf Spur
Sitar kommt am Ende der ersten Phrase und am Anfang der zweiten
mit starkem Send auf C-Delay 3er im Intro für Fläche
(0:38:38) Intro nochmal komplett abgespielt
(0:39:47) Immer kleine Verdichtung des Sounds, immer etwas dazu
Shaker nach 8 Takten dazu
Volle Kickdrum nach 16 Takten
Congas nach 24 Takten
(0:40:49) Randinfo Returnspuren vs Effekte auf Spur
Delay auf den Spuren wenn sehr individuell (nur für diese Spur)
Wenn (gleicher) Delay für mehrere Spuren verwendet werden soll als Returnspur
Delay nicht immer kopieren, manche Sachen nur über Returntrack möglich

00:42:09 Mini-Break
Taktart bearbeiten (über rechte Maustaste im oberen Bereich -> "Taktwechsel einfügen")
Damit Spurschattierungen wieder richtig sind -> auf 8-Taktigen Phrasen
Break ist optional - hier wird das Vocal "I feel deeper" erstmals ausgespielt
(wäre ggf auch ganz am Anfang gegangen -> künstlerische Freiheit; ausprobieren, kreativ sein)
Rainmaker Down spielt auch

00:44:46 Main Part
Subbass rein - muss voller sein als das Intro (Bässe jetzt mit Akkordfolge)
Hier spielt kein zweiter Track mehr
Spannungsbogen: leicht anziehen bis Takt 67 wo die FM Chords dazukommen
Ein Element nach dem anderen dazu (Congas in Main erstmal wieder raus):
Frog, Shaker, HiHat Smooth und Rev Clap ab Main1 (Takt 35)
Snare ab Takt 42 (Ende Main 1)
Claps ab Takt 51 (Main 3)
Congas (wieder) ab Takt 59 (Main 4)
Side Pianos einfiltern ab Takt 51 / Main3 wieder rein (jetzt mit Akkordfolge)
Vocal am Ende von Main 2 und beide Parts am Ende Main 4
Riser in Main 4
Andere Effekte Verteilt
(0:48:46) Abspielen Mini-Break, Main (mit Unterbrechung - Info Vocal Delay / Returntrack)
Zein lassen! Aggro HiHat z.B: noch nicht verwendet - das ist im Club nicht zu langweilig

00:52:18 Erstes Break "No Kick Chords" und zweiter Main Part
In Takt 67 wieder etwas Energie rausnehmen (Kick wieder filtern wie am Anfang)
gerne Kick vor wichtiger Änderung rausnehmen
Erstmalig jetzt Aggro HiHat und FM Chords
Frequenz und Resonanz bei FM Chords aufgenommen, recht hoch rein damit direkt 'da'
Subbass rausgenommen, auch Snare, normal Claps, Shaker, Congas und Frog raus
(0:53:55) Zweiter Main Part wieder 4x8 Takte jetzt mit FM Chords
Drum Beat jetzt mit HiHats, Shaker und Snare durchlaufend
Congas rauslassen, da sie sich etwas mit den FM Chords beißen
Frog in Main 6 mal rein, dann wieder raus
Normale Claps in Main 8 wieder rein
Automation auf Frequenz der Side Pianos (nach Gehör einspielen)
Sitar auch mit Automationen Freq / Reso wellenförmig ansteigend
Auch Töne in ihrer Anzahl ansteigend; komplette Sitar-Melodie erst in Main 7 und Main 8
auch hier am Anfang dreier-Verschiebung
Kein EDM / Mainstream Aufbau
(0:56:40) anhören zweiter Main-Part (Main 5-8) bis zum Break
Return-Tracks nicht vergessen - in Sitar am Ende von Main 7 Delay 2er kurz dazu

00:58:51 Break / Pad erstellen
Pad kommt rein zum Break (bisher noch nicht gebaut):
Pad hat 2 Kanäle im Instrument Rack, wäre auch über 2 Spuren gegangen
Midi Noten (28-Taktiger Clip): Takt 1, 11 und 19: Note D3, Takt 15 und 23 (bis 27) A#2
Pad fängt schon 2 Takte vor dem Break an
Tanzfläche 'muss zu schweben beginnen', daher Pad -> lange, atmosphärische Sounds
Drumbeat komplett raus bis zur letzen Break-Phrase
(1:01:43) Pad INSTRUMENT RACK mit parallelen Synthesizern
Instrumente in "Ketten-Liste" reinziehen (neben den Macros; Ketten-Liste einblenden!)
Midi-Noten gehen in beide Ketten
Erste Kette "Bass Glitches"
Lautstärke auf Macro für Automatisierung
Effekt: PITCH -12 für Bassbereich, auch auf Macro (5)
Sound: Spitfire LABS (kostenlos) mit Preset "Piano Pads: Glitched"
Effekt: BASS MONO (UTILITY)
Zweite Kette "Glass Chords"
Lautstärke auf Macro 2
Effekt: CHORD mit +3st, +7st, +14st, +10st
Sound: Spitfire LABS (kostenlos) mit Preset "Glass Chords"
Effekte dahinter (für beide Ketten):
Sidechain COMPRESSOR
AUTO FILTER
Automation für Frequenz (ansteigend innerhalb der Phrasen) eingezeichnet
(1:07:19) Pad Solo abgespielt
AUTO FILTER Freq in Break 2 runtergezogen und wieder ansteigend
Sitar kommt auch immer mehr rein mit heftigem Reverb
Vocal-Schnipsel im Break
Mündet in 4-Taktigem Break mit Vocal (plus Lifter, Noises)
Pad klingt aus
Danach wieder Main-Part
(1:08:49) abspielen Main 8 -> Break

01:10:18 Main II / Outro
Im Prinzip wie vorne - 4x8 Takte, Break No Kick, 4x8 Takte
Outro nur 16 Takte, da sonst zu lang
Einstieg nach Break...
Welche Instrumente? -> Keine Regel, ausprobieren
Hier Kick, Bass und Sitar als Hauptelemente, ansonsten wie in Main I
(1:12:17) abspielen Main II mit Break no Kick ohne Outro (bis 1:14:41)
Main II 7 und 8 schon runterfahren / Outro
Im Outro wieder nur Plucky Bass und nur Grundton
Intro gespiegelt, außer dass FM Chords weiter mitläuft (nur Grundton)
Outro: Reduzieren
Kick am Ende ausgefiltert (DJ würde Bass wegdrehen)
Vocal zum Ende
(1:17:02) Outro abgespielt
Wichtig: Out Rev (Reverbs) -> Sicherstellen, dass Ende erst wo kein Pegel mehr ist
Alle Delays und Reverbs verklungen sind

Weitere Spuren (schwarz) werden beim Mixing besprochen




Q&A:
00:00:16 Anmerkung Ziel des Arrangements
Dass die Leute mitgrooven; im Club testen - Einzelne Reaktionen nicht überbewerten

00:04:24 System beim Arrangement / Immer gleich aufgebaut?
Siehe auch Modul 6
Intro (reduziert) - Main Part - Outro (runterfahren / DJ-freundlich) sollte drin sein
Optional Bridge / Main II
Wichtig ist 'die Geschichte zu erzählen'

00:06:03 Woher Inspirationen nehmen?
Können von überall kommen (Beispiel Zahnschmerzen) / Alles kann inspirieren
Weitere Möglichkeit: Andere Tracks die einem gefallen hören / analysieren
Versuchen musikalisch nachzubauen -> Erfahrung an Hand der man sich weiterentwickeln kann
Aktuell Negativinspiration die Ingo in etwas positiv umsetzt
Peaktime Techno - Jeder Track gleich, wenngleich gute Tracks und immer mit Bridge
-> Eigenen aktuellen Track ohne Bridge gemacht - erstmal genug von Bridges
Wenn Dir etwas nicht gefällt, versuche es anders zu machen
Sobald man das Prinzip verstanden hat nicht mehr nachbauen, sondern komplett
selbst aufbauen, damit Musik spannend bleibt
Auch für Techno / EDM können Inspirationen von woanders kommen
z.B. Umgebungsgesräusche (Natur, Hafen, Stadt, ...) oder andere Musik
Am Anfang trotzdem das Genre hören für Inspiration











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